Was ich immer mal wieder gefragt werde...

wird laufend ergänzt

 

Was ist das MetaBewusstSEIN?

Wir können es auch BIG MIND, EWIGES LEBEN, 1.WIRKLICHKEIT, HIMMELREICH, ESSENZ,  URSPRUNG, WAHRE NATUR, ALLMACHT, GANZHEIT, KAUSALEBENE ...u.v.a. nennen. Es hat unendlich viele Namen, je nachdem, was wir damit ausdrücken wollen; wobei jeder Name und jede Benennung wieder eine Eingrenzung bedeutet.

 Das MetaBS hat verschiedene Aspekte: es ist in sich leer, still, unberührt, absichtslos, zeitlos/ewig, schöpferisch, allumfassend/grenzenlos, nichtgetrennt/nondual, ohne Gegensatz.

 

Was ist Mensch-sein?

Das menschliche Bewusstsein ist geprägt von den 3 Faktoren der Ratio und der Funktionalität: 

1. Gegensätzlichkeit/Polarität (materiell & sinn-lich:hart-weich; weiß-schwarz, kalt-warm usw... - geistig: richig,falsch; - psychisch: gut, böse...)

2. Getrenntsein/Dualität (Innenwelt/Aussenwelt, Ich/Du, Ich/Gott...)

3. Begrenzung (Raum, Zeit, Materie, Unwissen)

 

Das MetaBS kennt weder Gegensätzlichkeit, noch Getrenntsein, noch Begrenzung.

Dies ist jederzeit unmittelbar EIN-sicht-bar & Offen-bar.

 

Die Bewusstseinszustände sind:

1. Wirklichkeit: Das MetaBewusstSEIN kreiert die Schöpfung aus sich SELBST (LEBEN)

2. Wirk-lichkeit: SEELE: Energetisches Informationsfeld  (Welle):  Seinsmodus

Menschliches Bewusstsein:

3. Wirk-lichkeit: Ich-Identität = Körper/Geist/Psyche = Individuum (selbst): Tunmodus

4. Wirk-lichkeit: Ich-Identifikation = Ego: Kampfmodus

Das menschliche LEBEN entwickelt sich über diese 4 Geisteszustände, sie bleiben das ganze Leben lang aktiv, und wechseln je nach Situation. Meistens bleiben sie unbewusst, besonders die erste Stufe bleibt den meisten Menschen völlig unbewusst, da sie in der zweiten Stufe "entspannen" und absinken, ohne diese zu erkennen, oder wieder zu Stufe 3/4 wechseln. Damit "versäumen" sie die Realisierung der Wahren Natur: das GewahrSEIN.

Wenn der Gewahrseins-Kanal "poliert" ist, wird es eine "Rutschbahn",  es genügt die Er-innerung. Er-innerung an sich SELBST, um in den Zustand der 1. Wirklichkeit einzugehen.

 

Ein Bild für das Verständnis und die Vorstellung ist das Meer und die Welle: Das Meer (GANZHEIT, MetaBS) kräuselt sich durch energetische Strömungen (Lebendigkeit), dadurch entstehen Wellen (Seelen).

Wenn die Welle energetisch anschwillt, kreiert sich eine Wellen-Identität (Körper/Geist/Psyche); wenn sie sich mit ihrem Welleformsein identifiziert, glaubt sie daran, etwas Eigenständiges zu sein, und verhält sich auch so (Ego). Sie erlebt sich als Welle getrennt von den anderen Wellen und sieht ihr eigenes und ihr gemeinsames Meersein nicht mehr.

 

Da die Welle aber durch und durch Meerwasser ist, kann sie nie etwas anderes als Meer sein, und kann auch nicht getrennt vom Rest des Meeres sein; Essenz ist nicht trennbar. Die Form ist Welle, die Essenz ist dasselbe Meerwasser vor ihrer Entstehung als Form Welle und bleibt dasselbe Wasser während ihres Welleseins, auch wenn sie "schäumt" ( z. Bsp.von Gedanken und Emotionen überschwemmt wird), als auch wenn sie ins formlose Meer zurücksinkt und verschwindet, und wieder EINS mit dem Meer wird. EINSSEIN ist dann ihr Zustand.

Im Zustand des "schäumens" ist allerdings die Chance, sich als Wasser zu erkennen sehr gering, und sind auch die Aus-wirkungen auf die Welt dem entsprechend.

 

Das Durchbrechen des menschlichen Bewusstseins zur Metaebene hat eine umfassende Wirkung auf den Menschen, welches wir „Erwachen“ nennen. Es ist eine Initiation, auf welche ein umfassender Transformationsprozess folgen kann/sollte, der zur Transzendenz leitet (auch Erleuchtung).

Wir können sagen, der Mensch er-lebt und erkennt seinen Urzustand, von dem er nie weg war, und gleichzeitig ist es ein Entwicklungsprozess vom unbewussten (prä-personalen) zum bewussten (transpersonalen) GANZSEIN!

 

Was verstehst du unter Nondualität?

Nondualität ist für mich ein Aspekt  des Metabewusstseins  (MetaBS); die Nichttrennung,  Nichtzwei (Zen); auch EINSSEIN genannt.

Dazu: Die Ich-Funktion des Bewusstseins erzeugt die Täuschung der Trennung von Subjekt und Objekt: also die Trennung zwischen Ich und Anderen, zwischen Innenwelt und Aussenwelt;

bis hin zur religionsbezogenen Trennung von Gott und Schöpfung.

Das Kleinkind hat noch keine Ich-Funktion, lebt also im nichtgetrennten Zustand, im EINSSEIN; im ursprünglichen Seelenzustand, ist sich dessen aber nicht bewusst. Dies ist der prä-personale Geisteszustand, das unbewusste Leben in der Einheit. (Biblisch: Das Leben von Adam und Eva im Paradies)

Darauf folgt die Entwicklung des Ich-Bewusstseins mit der Trennungserfahrung zw. Innenwelt und Aussenwelt, der Mensch erlebt sich als getrennt von den anderen, von der Welt (und von Gott). Dies ist der personale Geisteszustand, der die meisten Erwachsenen beherrscht. (Biblisch: "Vertreibung" aus dem Paradies).

Das Auftauchen des ursprünglichen Nichtgetrenntseins im bewussten Zustand ist der trans-personale Geisteszustand. Dies wird auch Erwachen genannt. Der Mensch erfährt sich als EINSSEIN, als vollkommener Frieden, unbegrenztes Freisein und Seligkeit. (MetaBewusstsein).

(der neue Mensch, biblisch: Jesus)

Es wird klar erkannt, dass es diese Trennung in Wahrheit nie gegeben hat, sondern diese rein funktionell ist, um sich in der Welt zurechtzufinden, und zur menschlichen (vergänglichen) Form gehört.

 

Ich und Ego (psychologisch verstanden zwei versch. Begriffe)

Der Mensch ist ein vieldimensionales, energetisches In-form-ationsfeld (Seele), das als Körper-Geist-Psyche erscheint, als ein Individuum, als Ausdruck dieser drei Elemente. Dieses Informationskonglomerat mutiert vorübergehend zu einer funktionsbedingten Identität, um in der Welt zurechtzukommen. Diese Identität wird von innen her "Ich" genannt und ist rein funktioneller Natur.

Die Ich-Funktionalität hat im Laufe der Bewusstseins-Entwicklung eine scheinbare Eigenständigkeit bekommen. Dahinter steht das Ursache-Wirkungsgesetz, welches das unbewusste Leben lenkt und die zwei Tendenzen des menschlichen Geistes: Fixierung und Ablehnung. Buddhistisch genannt: die zwei Gifte Gier und Hass.

 

Die Ich-Identität wird zum Ego, indem sie sich sozusagen um sich selbst dreht, und damit ein Phantom kreiert, das sich mit Körper, mit Besitz, Rollen, Geschlecht, Vergangenheit/Geschichte, Bedürfnissen, Überzeugungen usw. identifiziert, eben: festhält od. ablehnt. Identität wird so zu Identifikation, das ist eine Zementierung des Ich-Glaubens. Dies hat weitreichende Konsequenzen für unser eigenes und unser kollektives Leben. Es erzeugt Unfrieden.

 

Ich-Identifikation = Ego = Unfrieden (buddh. Leiden): Die Ich-Identität dreht sich um sich selbst; in der Folge verhält der Mensch sich dann selbst-identifiziert und selbst-bezogen. Daraus entstehen all die Verstrickungen, die Leid erzeugen. Das Ego ist also der Prozess von Festhalten, Ablehnen, und Unkenntnis der Wahren Natur. Festhalten und Ablehnen = Kampfmodus.

Gleichzeitig ist der Kampfmodus Naturgesetz - das unbewusste Leben überlebt durch Kampf.

 

Das Ego-Spiel des MetaBSeins scheint den Bewohnern des Planeten Erde wohl bestimmt, dreht sich doch der Planet auch um sich selbst, damit Tag und Nacht (die Polarität) stattfinden kann, welche für die Lebensformen dieses Planeten unabdingbar ist. Alles Erden-Leben ist auf diesen (Tag-Nacht/Licht-Dunkelheit, psychisch:gut-böse; geistig: richtig-falsch), Rhythmus hin organisiert.

Die Ratio macht Gegensätze daraus, in Wirklichkeit ist alles das, was es IST: Tag ist Tag und Nacht ist Nacht - richtig ist richtig und falsch ist falsch (nur bezogen auf etwas ergibt es einen Gegen-satz).

Gut und böse sind Bewertungen der Ratio. Es gibt konstruktiv und destruktiv, das eine bedingt das andere.

Wo ist der Gegensatz? Alles ist das, was es IST.

 

Auch der Mensch ist dem Schlaf-Wach-Wechsel unterworfen; das bedeutet nicht nur, dass er im Durchschnitt ein Drittel seines Lebens verschläft - sondern der Wechsel geht auch tagsüber weiter: Bewusstheit und Unbewusstheit wechseln naturgesetzmässig nach Bedarf.  Laut Bewusstseinsforschern beträgt der automatisierte Anteil von Unbewusstheit im Leben eines durchschnittlichen Erwachsenen ca. 95%, d.h. nur 5% der Zeit/Handlungen sind von Bewusstheit durchdrungen, den Rest der Zeit/Handlungen übernimmt das Unterbewusstsein und das Unbewusste die Steuerung (Autopilot-Modus).

Die Bewusstheit wächst nach evolutionärem Gesetz, aber langsam. Ein Mensch, der an seiner Bewusstheit interessiert ist, kann viel dafür tun, um diese Entwicklung zu unterstützen. Dies geschieht auf der geistig/psychischen Ebene, der Körper ist ein Erfahrungsinstrument dazu.

 

Was passiert beim Erwachen?

Die Wahrnehmung verschiebt sich von den Bewusstseins-Inhalten (Phänomenen), mit denen die Wahrnehmung normalerweise verklebt ist, auf den Bewusstseins-Raum (Sein) SELBST. Üblicherweise ist der Mensch hypnotisiert von den Inhalten seines Bewusstseins, von seinen Gedanken u. Überzeugungen, Gefühlen, Körperempfindungen, und von den Sinneswahrnehmungen; also von den Erfahrungen, die er macht.

a) Wenn die Wahrnehmung sich auf die eigene Existenz verschiebt, entsteht Selbstgewahrsein. (bewusster Seelenzustand).

b) Wenn die (scheinbaren) Grenzen sich auflösen, bleibt die GANZHEIT übrig. Der Mensch sagt dann: ICH BIN das, worin die Welt erscheint. (volles Erwachen). Das Leben funktioniert aus sich selbst heraus, es braucht kein Ich. In diesem Seins-Modus regiert DAS SELBST-regulative Erlösungsgesetz, und das Naturgesetz ist ausser Kraft.

 

Der Bewusstseins-Raum ist in seinen Eigenschaften wie der „Himmel (oder wie das Meer)“: leer, still, unberührt, ohne Urteil, ohne Trennung – darin ist alles willkommen und angenommen. Er ist offener, unbegrenzter Raum, der kein Alter kennt, keinen Körper/Form, kein Geschlecht, keine Farbe; ist transparent und durchlässig. Unbegrenzt bedeutet auch unendlich, ohne Zeit, sowie ohne Innen und Aussen. Also immer ganz, neu und frisch, empfänglich, jungfräulich. Wie der Himmel! Nichts hinterlässt eine Spur am Himmel, nichts kann ihn verletzen. Von Jesus kennen wir die Aussage: das Himmelreich ist "nahe", es ist HIER und JETZT!

 

Energie folgt der Aufmerksamkeit: folge dem Grobstofflichen, und es führt dich ins Feinstoffliche; folge dem Feinstofflichen und es führt dich in die STILLE.

Wenn wir geübt darin sind, die Aufmerksamkeit nach Belieben zu verschieben, können wir in einem Augenblick in den Seinsmodus einsinken, dabei wach-bewusst bleiben, und nur noch staunen! Es ist für den Verstand nicht zu fassen.

Hier greift die Macht des Erlösungsgesetzes, und hebt die Naturgesetze auf - die Dinge geschehen auf mysteriöse Weise, so wie sie gerade vom Leben gebraucht werden, Ordnung und Heilung geschehen von SELBST, durch Aufmerksamkeit, Intentionsimpuls und Lassen.

 

Das manifestierte Hier und Jetzt (dieser Moment in seinem So-Sein, mit seinem Inhalt)   

ist nicht getrennt vom unmanifestierten Hier und Jetzt (dem Raum, in dem der Inhalt erscheint).

Alles was erscheint, erscheint im Raum! Die Erscheinungen sind vergänglich, aber niemals getrennt vom Raum, in dem sie erscheinen; nichts ist ausgeschlossen, nichts kann ausserhalb des Raumes erscheinen – wo sollte es erscheinen, wenn nicht im Raum? Aber der Raum selbst kann niemals festgehalten werden, oder erfasst. Wie denn? Wie kannst du Raum festhalten? Er ist nicht greifbar. Das braucht es auch nicht, der Raum geht ja nie weg, er ist immer da – ist immer die Grundlage für die Erscheinungen. Ewiges HIER und JETZT!

 

Wo es kein Innen und Aussen gibt, gibt es kein „Ich“! Das wird unmittelbar klar und offensichtlich! Es gibt keine persönliche Instanz die „Ich“ heißt, es hat nie eine gegeben und wird auch nie eine geben. Die scheinbare Begrenzung mit Namen „ich“ ist lediglich ein funktionelles Phänomen, um diese menschliche Erfahrung zu machen. Es gibt ein individuelles (vergängliches) Energiesystem/Wellenenergie, aber keine Begrenzung des Bewusstseins mit eigener Existenz.

Anders: Das Wegfallen der Ich-Hypnose im bewussten Wachzustand geschieht durch eine Verschiebung der Wahrnehmung auf die Dimension des Bewusstseins-Raumes (SEIN), welcher sich in der Folge SELBST erkennt. Das Instrument für die Wahrnehmung ist die Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit, die bewusst gelenkt wird, wird zu Achtsamkeit, Achtsamkeit die sich öffnet, wird zu Gewahr-Sein (SELBST-Erkenntnis).

Wenn die Ich-Hypnose verschwindet, bleibt das übrig, was IST, ohne einen (trennenden) Filter  - ganz, rein und klar, in seinem So-Sein - ohne jemanden, der das erfährt, beurteilt, trennt. Dadurch er-scheinen die Dinge vollkommen als das, was sie sind; sie SIND was sie SIND (im Zen: das So-Sein der Dinge).

Durch den Wegfall aller Trennung bleibt EINSSEIN übrig, das ist die Wahre Natur.

 

Da macht ein EGO sich auf die Suche nach Erleuchtung, bis es irgendwann erkennt, dass es selbst das Hindernis ist! Das ist das Eigentor!

Wichtig zu sagen:

Wenn Denken, Fühlen, Handeln Ego-gesteuert ist, zeugt es davon, dass  Identifikation aktiv ist = Kampfmodus. Das kann sich bis zum Wahn ausweiten. Wach sein bedeutet nach meiner Sicht, im Nicht-trennungszustand zu sein = Abwesenheit von Ego. Ein Mensch kann wohl erfahren haben, dass es keine Trennung (sprich kein Ich) gibt - aber sobald er sich wieder um "sich selbst" dreht = Eigendrehung - glaubt er wieder an Trennung.

Wenn ein Mensch das erfolgte Erwachen zur Aufladung seines Egos benutzt, hat er seinen Urzustand zwar erkannt, aber er verhält sich nicht danach. Dies kann auf der Manifestationsebene fatale Folgen haben, sei es für ihn selbst, als auch für andere.

 

GewahrSein und Ego vertragen sich nicht ;-)

Es ist nicht möglich gleichzeitig: sich seiner wahren Natur bewusst zu sein, und aus Trennungsglauben/Unbewusstheit zu agieren. Ausagieren von: Aggression, Neid, Wut, usw. (bibl. Sünde) zeugen von Nicht-wach-sein. Desgleichen eine Haltung der Arroganz, Überheblichkeit, usw.

Wer EINS ist, verbreitet keinen Unfrieden, missbraucht nicht andere, übervorteilt nicht usw. Das geht gar nicht.

"Liebe, und tue, was du willst" (Augustinus): wer liebt, kann nur in Liebe agieren.

Und wer erkennt, was er zutiefst ist, kann nur unbegrenztes Wohlwollen empfinden.

Das heißt nicht, dass die Individualität verloren geht, oder dass das Informationssystem von Körper/Geist/Psyche verschwindet.

Auch das Grund-Temperament bleibt, aber es wird harmlos, nicht-verletzend; und der Mensch kommt sehr schnell wieder zur Besinnung, wenn er aus dem Frieden fällt. Er-innerung wird eine Rutschbahn von Egowahn zu Wachsein.

Das ist "Umkehr", Integration von Erwachen. (An den Früchten werden sie erkannt).

 

Beispiele von Erleben

Die Phänomene erscheinen in der grenzenlosen Stille des BewusstSeins - z. Bsp. ein Geräusch, ein Baum, ein Stuhl, ein Gedanke, ein körperliches Phänomen, ein Gefühl,  - kein innen oder aussen, kein ich, das etwas erfährt, sondern einfach dieser Gedanke, dieses Geräusch, dieser Gegenstand, diese Körpererfahrung erscheint (im grenzenlosen Nichts, in der Leere, in der Stille), wird erkannt, als das, was es ist, und verschwindet wieder dahin zurück. Ohne Ursache und Wirkung - ohne vorher oder nachher, punktuell. Alles ist wie eine Seifenblase - innen leer, aussen leer, ein schillernder einzig-artiger Moment - und löst sich auf. Nichts, das irgendwo festgemacht werden kann. Da es keine Grenzen gibt, erscheint alles (irgendwo -  und gleichzeitig unmittelbar HIER) in der Grenzenlosigkeit. (das Meer erlebt sich als Meer und kreiert Wellen).

 

Auf einer anderen Wahrnehmungs-Frequenz werden die Dinge durch Erhöhung der Achtsamkeit immer feinstofflicher, der materielle Körper wird zu einer rein energetischen Erfahrung, am Ende zu purem Licht, unendlich und ohne irgendeine Grenze, Seligkeit stellt sich ein (die Welle versinkt im Meer).

 

Achtsamkeit ist das Instrument, GewahrSein die Musik!

Die Erhöhung der Achtsamkeit hat verschiedene Wirkungen auf den Geist: Gedanken und Emotionen verschwinden; die Materie wird feinstofflich; verwandelt sich in reine Energie; die Phänomene lösen sich auf, Lichtfrequenzen können auftreten. Wenn alle Phänomene verschwinden, bleibt reines GewahrSein übrig.

"selig, die arm sind im Geiste..." und "selig, die reinen Herzens sind" = bedeutet leer

 

Auch können verschiedene Schichten des Bewusstseins gleichzeitig sichtbar werden, oder der Tiefschlaf selbst kann bewusst erlebt werden,  (das Meer erlebt sich als Welle).

 

Es wird im Zusammenhang mit Erwachen  immer von Gnade gesprochen, kann man etwas für das Erwachen tun?

Von der Dimension der Ich-Losigkeit aus betrachtet, kann man für gar nichts etwas tun, denn alles geschieht ohne jemanden, der etwas tut, weil es niemanden gibt. Alles geschieht aus sich SELBST heraus, ohne eine (ich)-Instanz, die etwas entscheidet oder tut. Das GANZE ist ein Mysterium, und der Verstand ist nicht das Instrument, ES zu begreifen. Hier ist nur STAUNEN darüber, wie WUNDER-bar alles IST. Staunen ohne einen Staunenden! Hier ist ALLES GNADE.

Wachbleiben bleibt eine Auf-gabe von Moment zu No-ment!

Da es beim Erwachen aber faktisch um eine Verschiebung der Wahrnehmung geht, gibt es viele spirituelle Praktiken, die diese Verschiebung der Wahrnehmung einladen - begünstigen, anhand von unterschiedlichen Methoden. Manchmal braucht es keine Methode, weil das torlose Tor einfach von selbst aufgeht, oder scheinbar durch ein zu-fälliges Ereignis,  manchmal ist eine Tür eingerostet, und kann durch eine Methode "geölt" werden, bis sie aufgeht. Wenn echtes Interesse bzw. Sehnsucht vorhanden ist, wird scheinbar ein Weg gesucht und gegangen, oftmals auch mit Erfolg. Mein Lehrer Willigis Jäger hat immer gesagt: „wir sind nicht die Suchenden, wir sind die Gesuchten“. Andere Mystiker haben gesagt: „Gott braucht mich, um sich selbst zu erkennen“. Wenn der Geist reif ist, erwacht er. Wenn ein Wecker gebraucht wird, wird einer auftauchen.

Was ich unter Gnade verstehe, ist immanent. Nichts, das von aussen, oder von oben kommt. Es ist ein Faktor, den wir noch nicht erfasst haben. Es gibt viele Beobachtungen, unter welchen Umständen z. Bsp. spontane Heilung von einer Krankheit,  oder eine sogenannte gnadenreiche Begegnung oder Hilfe zustandekommt. Die Kombination aus intensiver Intention und gleichzeitiger Hingabe/Übergeben scheint eine große Rolle zu spielen (Gebet). Dies erklärt für mich auch das Faktum, dass das „Gebet“ eines Menschen für einen anderen etwas bewirken kann. (s.o.: Energie folgt der Aufmerksamkeit). Die Intention und das Loslassen des Wunsches fällt einem nicht-unmittelbar Beteiligten leichter, als dem Betroffenen selbst. Die Kraft der Intention (Stoßgebet) und dann das unmittelbare Loslassen, durch die Konzentration auf anderes, und die darauffolgende unmittelbare Manifestation der Gebetsintention habe ich selbst öfters erlebt.

Wenn es Gesetze gibt, die etwas bewirken, dann müssen diese Gesetze den Ursprung in einer universellen Weisheit haben. Die Weisheit ist nach meiner Sicht die immanente All-Gut-Macht, oder HL. Geist! Er/es aktiviert sich von SELBST.

 

In einer Meditationspraxis lernen wir zuerst, uns des inneren Erlebens bewusst zu werden, dann, es zu  beobachten, ohne es zu bewerten; dadurch lösen wir uns von der Identifikation, bzw. von der Verklebung damit. Wir können uns fragen: Wo passiert denn das Denken und Fühlen, Sehen, Hören, und alles Erleben?…Wenn das gelingt, können wir erkennen, dass Raum da ist, in dem die Dinge auftauchen und verschwinden. Daraufhin können wir erforschen: Was ist das für ein rAUM?  Es direkt erforschen, nicht mit einer Antwort aufwarten, die der Verstand anbietet, und dann da stehen bleiben…der Verstand sagt gewöhnlich: „in mir passiert das“; und damit hat sich’s. Wenn dann jemand hilft weiterzugehen, und wahrzunehmen, was dieses in mir überhaupt ist...dann geht die Erforschung weiter. Da wo der Verstand aufhört, Antworten zu liefern, da geht es weiter.

Nocheinmal zur Meditationspraxis: Der menschliche Geist ist ein Gewohnheitstier. Was wir so und so oft gemacht haben, automatisiert sich – und geschieht dann von „selbst“...Das Unterbewusstsein übernimmt die Steuerung...so wie wir Gehen lernen und alles Andere...zuerst ist es eine wacklige Angelegenheit, aber wenn es mal genügend trainiert ist, wissen wir gar nicht mehr wie wir das machen, es geschieht einfach (Autofahren z. Bsp.)...So entstehen auch spirituelle Methoden: eine Erfahrung wird reflektiert, der Weg, der dahinführte möglichst zurückverfolgt, dann Übungen die dahin führen entwickelt, systematisiert…es geht aber nicht um die Übung oder die Technik an sich, sondern um das, wozu sie dient, nämlich um Bewusstheit im HIER und JETZT…das wird leider oft vergessen – und dann werden Methoden verabsolutiert, als ob sie einen Selbstzweck hätten; das wirkt sich dann mehr hinderlich als unterstützend aus.

 

Nicht für jeden Typ ist dieselbe Methode unterstützend. Wenn es irgendwo ein Hindernis gibt, dann funktioniert die Methode oft nicht, oder verstärkt sogar das Hindernis – also intelligenterweise wende ich dann eine andere Methode an, welche funktioniert.

 Ein anderer unterstützender Faktor ist das darüber reden: die Entwicklung der Sprache unterstützt die Entwicklung des Bewusstseins. Wenn wir über etwas reden, rücken wir es in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, des Interesses. Das wiederum schärft unsere Sinne dafür. Eine kompetente Anleitung und Unterstützung beim Hinschauen und Reflektieren kann sehr viel bewirken. Genauso können Worte aber auch verwirrend wirken, wenn sie dem Ohr nicht angemessen sind.

Was ausserdem besonders hilfreich ist, ist der unmittelbare Kontakt zu einem Menschen, der in der Ich-losen Frequenz schwingt – dies hat eine übertragende Wirkung.

So hat sich das Leben, oder das MetaBewusstSEIN viele Wege geschaffen, damit Erwachen geschieht, es weckt sich selbst, so sieht es zumindest aus.  Das ist die Komik des SEINS. 

 

Für mich bedeutet es auf die Dreifaltigkeit übertragen:

a) das Meer-der unmanifestierte Himmel: der Allmächtige

b) die Energie/Information : HL. Geist

c) die Welle/Manifestation: Schöpfung (Mensch als geistbegabtes Wesen), in der erlösten Form: Christus

 

Meine SELBST-entwickelte direkte Aufweckmethode ist das Transzendenzcoaching.

Mehr dazu hier

 

Mögest du den Frieden, die Freiheit und die Seligkeit des Wach-Seins erleben!

mARTina

 

Falls Du Fragen dazu hast, oder eine Hilfestellung wünscht, kontaktiere mich gerne per e-mail: martina(at)lebens-art.it