„Stirb bevor du stirbst, dann stirbst du nicht, wenn du stirbst“

                                                                         Abraham A Santa Clara

 "Wer sein Leben verliert, gewinnt es"

 

Die Seele geht so lange auf Reisen, bis es sie wieder nach Hause zieht, wo ihr Erbe auf sie wartet. Dies erzählt uns auch die Geschichte vom „verlorenen Kind“ die es in allen religiösen Traditionen gibt.

 

Eines Nachts war ich aufgewacht und nach einer Weile bekam ich plötzlich starkes Herzklopfen und einen Schweißausbruch – worauf ich dachte: „was ist jetzt los?“ Dann hörte ich ein unangenehmes schrilles Pfeifen direkt in den Ohren, wie vor einer Ohnmacht, und erlebte wie mir die Sinne schwanden, und ein diffuses Schwindelgefühl.

 

Darauf folgte ein Empfinden, als ob das Leben aus dem Körper gezogen würde, und zwar aus dem Kopf. Es setzte ein ganzheitliches Wahrnehmen von allem gleichzeitig ein. Der Körper lag wie ein abgelegtes Kleidungsstück im Bett, und es war klar, dass es mein Körper war, aber kein Interesse dafür war mehr da. Das ganze Zimmer war gleissend hell, obwohl es ja eigentlich Nacht war, was mir aber erst später dann klar wurde, als ich über das Ganze nachdenken konnte…

 

Unmittelbares Staunen setzte ein, wofür es kein Wort gibt, ausser vielleicht „WOOOOW“. Es gab aber keine Emotion, kein Gefühl, nichts, ausser STILLE die staunte und gleichzeitig erkannte.

 

Das LEBEN hatte keine Form mehr, es war pure Bewusstheit über sich SELBST, also das LEBEN SELBST ZU SEIN – kein Körper, kein Gebilde, keine Erinnerung, keine Geschichte, keine Person oder persönliche Identität, sondern nur bewusstes, grenzenloses SEIN, das sich immer mehr ausgedehnt, und gleichzeitig  ALLES durchdrungen hat, zuerst Mauern, Häuser, Menschen, die irgendwo waren, dann mehr und mehr darüberhinaus, es war ein endloses Rundumausdehnen, es gab einfach kein Hindernis und keine Grenzen… die Worte: "es gibt ja keine Hindernisse" zogen vorbei.

 

Gleichzeitig war da immer dieses kontinuierliche WOW darüber, dass es kein Hindernis gibt…  und dann wurde immer deutlicher und klarer, dass diese substanzlose Grenzenlosigkeit lichtvoll ist –  ganz sanftes, ganz subtil vibrierendes unendliches und zeitloses Licht – eine allesdurchdringende Lichtfrequenz, und diese warme ganz feine Vibration war das Grundlegende, das Lebendige dabei, und dann wurde ABSOLUT klar: das ist die pure LIEBE, die alles durchdringt und von nichts zurückgehalten werden kann.

 

Da war kein Innen und Aussen, keine Trennung, kein Wesen, das Liebe erfuhr, sondern es gab nur diese allumfassende und unbegrenzte LIEBE an sich, die SICH SELBST erlebte. Das Erleben selbst ist unbeschreiblich.

 

Irgendwann gab es wie einen Sog, der immer stärker wurde, und das Ganze zog sich wieder zusammen, bis es wieder in das Zimmer passte. Das Bewusstsein, der Geist, die Seele wurde in den Körper gezogen und das war emotional schmerzhaft, und energetisch wie in ein Gefängnis zurückmüssen. Es gab ein großes Bedauern darüber, wieder in die Begrenzung gezogen zu werden, obwohl das Staunen blieb, und etwas sich grundlegend verändert hat. Der Zugang zu dieser Vibration ist geblieben, die Er-innerung genügt, und das ganze SEIN ist Vibration, energetisch Glückseligkeit, die sofort auftaucht, sich ausbreitet in alle Zellen und die scheinbare Begrenzung auflöst, die nur eine Fixierung des Geistes ist.

 

 

Unumstößliche Gewissheit ist für mich:

Jenseits von unserer menschlichen Form und Unvollkommenheit und dem Leid, das wir erfahren und auch verursachen, sind wir DAS EINE in dieser Frequenz, von der wir nie getrennt sind, und die immer unmittelbar IST… wir sind pure LIEBE;

 

es ist unbeschreiblich und Worte sind nur unzulängliche Versuche, es irgendwie zu beschreiben…

 

Am Ende ist alles gut! Was bleibt ist das, was wir immer schon sind, pure Liebe, die keine Zeit und keine Trennung kennt. Das ist unser Erbe, unsere angestammte Heimat, und nichts und niemand ist da ausgeschlossen. Am Ende ist alles gut: das heißt, ich weiß nicht, welche Umwege oder Irrwege, oder Abwege manche Wesen noch gehen, bis sie das realisieren. Aber ich weiß, dass das die Heimat aller Wesen ist. IMMER-JETZT.

 

 

Was daraus entstanden ist, steht unter Erwachen.

 

 

Was ist der Unterschied zu einer typischen Nahtodeserfahrung?

 

Dazu gibt es einen Vortrag von mir, zum Vergleich von Nahtodeserfahrungen, Ausserkörperlichen Erfahrungen und Versenkungserfahrungen:

 

Nahtoderfahrungen (NTE) sind ein weit verbreitetes Phänomen, das auch wissenschaftlich erforscht wird.
Was sind die typischen Merkmale einer solchen Erfahrung?

 

Ausserkörperliche Erfahrungen (AKE) sind Erfahrungen, bei denen ein spontanes, oder induziertes (durch Drogen, Medikamente, Trancen, Klarträume) Austreten des Energiekörpers vom materiellen Körper stattfindet, und der Energiekörper (auch Astralkörper) an andere Orte „fliegen“ oder Astralwelten bereisen kann. Wie sind sie einzuordnen?

 

Versenkungserfahrungen sind Erfahrungen eines veränderten Bewusstseinszustandes, die durch Tiefenentspannungen oder Meditationen ausgelöst werden können und innere Erkenntnisse und Einsichten zur Folge haben.

 

All diese Erfahrungen kann man als spirituelle Erfahrungen bezeichnen, da sie uns unser immaterielles (vom Körper unabhängiges)Spirit-Leben bewusst machen.

 

Mein Vergleichskontext ergibt sich aus meinen eigenen Erfahrungen, im Vergleich mit Erfahrungsberichten anderer Menschen und dem Studium von diesbezüglicher Literatur.

 

Fundamental ist: alle drei Erfahrungen können aus dem Erleben des Getrenntseins (Dualität) oder aus dem Erleben des EINSseins (Non-Dualität) erfolgen. Dies ist fundamental, da es entweder in eine nächste Seelenreise (wohin auch immer) führt, oder nach Hause, wo das Seelenfeld sich auflöst und der Geist EINS wird mit dem LEBEN in seiner Grenzenlosigkeit.

 

Die spirituellen, mystischen Wege aller Religionen zielen auf die Erfahrung des EINS-seins, die Jesus so ausgedrückt hat: "Ich und der Vater sind EINS. Wer mich sieht, sieht den Vater". Wer dort ankommt, ist "geheilt"; alles andere sind Zwischenstationen, über die Jesus gesagt hat: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen".

 

Auch im Sterbeprozess kann es die Chance geben, diesen Weg zu Ende zu gehen, wie alle mystischen Traditionen bezeugen, sofern der/die Betroffene dies gelernt hat bzw. eine kompetente Begleitung hat.

 

Mein Transzendenzcoaching - auch online -  ist eine Möglichkeit, in Kontakt mit dieser Dimension zu kommen.

 

Stillemeditation ist eine weitere Möglichkeit, um in diese Dimension einzutauchen, dafür braucht es Zeit, oder du kannst auch den Moment vor dem Einschlafen dafür nutzen:

nimm Abschied von diesem Tag, spür was übrig bleibt, sei dankbar – lass diesen Tag gehen – und lausche mit allen Sinnen auf die Stille der Ewigkeit... ( mehr dazu in Kürze).

 

das wird dein Leben verbessern und den Moment des Sterbens, soweit möglich, zu einem guten Start der Weiterreise machen.

 

mARTina 3/2021